„Wie
geht evangelisch?“
Profilbildung
und Profilentwicklung in ev. Krankenhäusern und #Pflegeeinrichtungen
Wolfgang
Jacobs, Pfr. Dr. Bertold Höcker
Was
ist das Evangelische einer Einrichtung?
Auf
das „Evangelische“ wird im Selbstverständnis, im Leitbild, im
veröffentlichten
Profil, in den Anforderungen bei der Einstellung neuer
Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter großer Wert gelegt. Aber wie zeigt sich das im
Alltag?
Wie unterscheiden sich evangelische Einrichtungen von denen in nichtkirchlicher
Trägerschaft?
Hier
setzt das Projekt „Wie geht evangelisch?“ an:
Unser
Ziel ist es, dass alle auf allen Ebenen das erkennbar Besondere ihrer
Einrichtung
benennen und praktisch vertreten können. Das heißt, evangelische
Prinzipien
und daraus abgeleitete Werte zu kennen, um sie im Alltag der
Organisation
in Strukturen, Prozessen, Regeln sowie im Umgang mit Patienten,
Bewohnern
und Mitarbeitenden leben zu können.
Konkret
hat das für die Institution und ihre Mitarbeitenden positive
Veränderungen
zur Folge bei der:
1.
Wettbewerbssituation der Einrichtung
2.
Identifikation mit der Organisation und der eigenen Tätigkeit
3.
Inneren Zufriedenheit der Mitarbeitenden
4.
Möglichkeit kirchlicher Verortung.
„Wie
geht evangelisch?“ ist ein Angebot für alle Bereiche einer
Institution
oder Einrichtung, ihr Profil zu schärfen, um am Markt besser
bestehen
zu können. Leitbilder und Unternehmensziele haben nur dann einen
Sinn,
wenn sie von der Geschäftsleitung bis zu den Mitarbeitenden verstanden,
bejaht
und umgesetzt werden können. Daher richtet sich das Angebot an
Führungskräfte,
Projektgruppen und Mitarbeitende.
Für
jede Zielgruppe wird ein den Aufgaben entsprechendes Angebot erstellt.
• Bei
den Führungskräften geht es darum, soviel vom evangelischen
Glauben
zu
verstehen, dass sie es mit den eigenen Kenntnissen über das Unternehmen
in
Handlungsoptionen übersetzen können.
•
In Projektgruppen wird das, was unter „evangelisch“ in der Einrichtung
zu
verstehen
ist, in einer konkreten Profilbeschreibung durchbuchstabiert und in
der
praktischen Erprobung überprüft.
•
Mit den Mitarbeitenden wird daran gearbeitet, wie sie das veröffentlichte
Profil
ihrer Einrichtung in konkretes Handeln übersetzen und die eigenen
Einstellungen
zum evangelischen Glauben darauf beziehen können.
Wir
bieten ausschließlich Einzellösungen an und entwickeln ein auf
Ihre
Einrichtung
zugeschnittenes Angebot.
Baustein
1: Führungskräfte-Seminare
Für
Führungskräfte
ist bedeutsam, soviel vom evangelischen Glauben
zu
verstehen, dass sie es mit den eigenen Kenntnissen über das Unternehmen
in
Handlungsoptionen übersetzen können.
Seminaraufbau:
1.
Bewusstmachung eigener und organisationsinterner expliziter und impliziter
Glaubens-, Denk- und Handlungs-Muster, Prinzipien und Einstellungen
2.
Eigene Einstellungen im Vergleich und der Auseinandersetzung mit Grundaussagen
evangelischer Lehre
3.
Konsequenzen aus dem Vergleich für die Organisations- und
Personalentwicklung
Seminarinhalte:
1.
Kein Handeln ohne Prinzipien
2.
Grundaussagen evangelischer Lehre:
Rechtfertigungslehre
Ethik
und Moral
3
Soli: Allein die Schrift, allein der Glaube, allein die Gnade
3. Feststellung
und Umsetzung des Entwicklungsbedarfes bezogen auf
Organisationsentwicklung:
Aufbau- und Ablauforganisation
Personalentwicklung:
Fortbildungsbedarf der Mitarbeiter
Institution:
Darstellung der Gesamtorganisation nach innen und außen
Seminarumfang:
Das
Führungskräfte-Seminar umfasst 6 Tage und kann in 1- oder 2-tägigen
Blöcken verabredet werden.
Eine
Seminargruppe sollte nicht mehr als max. 12 Teilnehmende haben.
Baustein
2: Projekte zur Profilbildung, bzw. -entwicklung
In
Projektgruppen
wird das, was unter „evangelisch“ in der Einrichtung zu
verstehen
ist, in einer konkreten Profilbeschreibung durchbuchstabiert und in
der
praktischen Erprobung überprüft.
Die
Projektgruppen liefern nach einer von der Leitung festgelegten Zeit eine
ausformulierte Beschreibung des evangelischen Profils ihrer Einrichtung
und ein summarisches Prozessprotokoll, aus dem hervorgeht, welche Erfolge,
ggf. auch Misserfolge und Probleme die Projektgruppen im Verlauf ihrer
Arbeit gehabt haben.
Zeitrahmen
Das
Projekt besteht aus zwei Teilen, einem auf max. 18 Monate zeitlich
begrenzten
Teil der Profilentwicklung und –erprobung und einem Revisionsteil, der
von Zeit zu Zeit die Aktualität und die Praktikabilität des Profilmodells
überprüft, ggf. anpasst.
Beteiligung
der Mitarbeiter
Wie
aus Leitbildentwicklung und Qualitätsmanagement bekannt und erprobt
werden die Mitarbeiter der Einrichtung einbezogen und zur Mitarbeit
aufgefordert.
Projektgruppen
In
den Projektgruppen sind alle Ebenen und Berufsgruppen vertreten.
Arbeitsverfahren
Außenperspektive
einholen: Sammeln von Annahmen über die Einrichtung
Innenperspektive
einholen: Gespräche mit Mitarbeitenden, Analyse von Texten
Daten
und Abläufe durcharbeiten und kommunizierbar machen
Auswerten
und Konsequenzen aus den ersten drei Schritten ziehen
Projekt
planen, umsetzen, auswerten
Baustein
3: Seminare für Mitarbeitende
Evangelisch - was wir glauben und wie wir es leben...“
Mit
den Mitarbeitenden wird daran gearbeitet, wie sie das veröffentlichte
Profil
ihrer Einrichtung in konkretes Handeln übersetzen und die eigenen
Einstellungen
zum evangelischen Glauben darauf beziehen können.
Seminaraufbau:
1.
Bewusstmachung eigener Glaubens-. Denk- und Handlungsmuster
2.
Erhebung expliziter und impliziter Denk- und Handlungsmaximen der eigenen
Einrichtung
3.
Eigene Einstellungen im Vergleich und der Auseinandersetzung mit Grundaussagen
evangelischer Lehre
4.
Konsequenzen für die alltägliche Praxis
Seminarinhalte:
Die
aufgeführten Seminarinhalte sind Beispiele, es können sich auch
andere Themen ergeben.
Aus
den unten aufgeführten Themen kann eine Auswahl nach Bedarf der Mitarbeitenden
und der Leitung ausgewählt werden.
1.
Der ‚christliche Geist’ in meiner Einrichtung - Wie ich mich damit identifizieren
kann.
2.
Was können Mitarbeitende in einer evangelischen Einrichtung erwarten?
Wie
lässt sich ‚evangeliumsgemäß’ arbeiten?
3.
Wo ist Erwin jetzt, wo Erwin tot ist? - Wo bleiben unsere Toten –
Ein Gang
über Melaten
4.
Auf der Suche nach einer eigenen Spiritualität - Glauben im Berufsalltag
leben
bei steigenden Anforderungen
5.
Evangelische Rituale in meiner Einrichtung - Die Kraft von Ritualen entdecken
6.
Mein Glaube und die Leid-Erfahrungen im Alltag
7.
Erfahrungen mit Macht und Ohnmacht
Seminarumfang:
Die
Seminare für Mitarbeitende dauern 4 bis 8 Zeitstunden.
Eine
Seminargruppe sollte nicht mehr als 12 Teilnehmende umfassen.
„Wie
geht evangelisch?“ ist ein Kooperationsprojekt von Jacobs + Partner und
iucunda consulting.
Das
Projekt wird geleitet von
Pfr.
Wolfgang Jacobs, Krankenhausseelsorger, Pädagoge und Organisationsberater
Pfr.
Dr. Bertold Höcker, Theologe, Psychologe und Berater
Anfragen
und Anmeldungen
Jacobs
+ Partner
Lindelaufstr.
50
51061
Köln
Telefon:
0221-2765952
E-Mail:
kontakt@jacobs-und-partner.de
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